Die 4er Kunstrad Schülerinnen U15 Luzern Amélie Müller, Eva Kämpf, Franca Casserini, und Sina von Rotz.
Bild z.V.g.
1/1 Die 4er Kunstrad Schülerinnen U15 Luzern Amélie Müller, Eva Kämpf, Franca Casserini, und Sina von Rotz. Bild z.V.g.
14.03.2019 12:00

Starker Nachwuchs im Kunstradfahren

Am vergangenen Sonntag 10. März 2019, hat sich der Nachwuchs im Kunstradfahren gemessen. Die Athletinnen des Veranstalters Kunstradfahrer Luzern haben vor heimischem Publikum mit starken Leistungen überzeugt.

Mehr als hundert Sportlerinnen und Sportler aus zehn verschiedenen Vereinen haben am Wettkampf des Luzerner Veranstalters in 70 Startnummern teilgenommen. Die Verbandskollegen sind aus Uzwil, Sirnach oder Schaffhausen in die Zentralschweiz gereist. Die Athletinnen aus Luzern waren an der heimischen Meisterschaft in allen Altersklassen vertreten. Die beiden jüngsten Sportlerinnen Delia Vogler und Kaija Villiger haben in der Kategorie 1er Kunstradfahren U13 jeweils eine saubere Kür gezeigt, welche mit den Rängen 7 und 13 belohnt wurden. Die zehnjährige Delia Vogler konnte sich dank der Darbietung von schwierigen Elementen in der neuen Kategorie unmittelbar in der vorderen Hälfte klassieren. Die Emmerin Sina von Rotz konnte am Sonntag ihre Höchstleistung abrufen und ihre bisher beste Bewertung um weitere sieben Punkte auf eine hohe Note von 64.76 erhöhen und sich den zweiten Podestplatz sichern. Neumitglied Lia Weiss hat in der Kategorie der 1er Juniorinnen ihren zweiten Wettkampf bestritten und wie erwartet mit einer sehr schönen Kür den Kommissären keinen Spielraum für Punkteabzug gegeben. In ihrer Mannschaft im 4er Kunstradfahren hingegen lief es am ersten Wettkampf mit den Kolleginnen Simone Bosson, Amélie Müller und Lorena da Costa Santos noch etwas holperig. Das häufige Absteigen der Sportlerinnen vom Rad führte zu grossem Punkteabzug. Die amtierenden Schweizermeisterinnen der Kategorie 4er Kunstradfahren U15 Amélie Müller, Franca Casserini und Eva Kämpf wollten es sich trotz Verletzungspech ihrer Teamkollegin Leonie Imgrüth zwei Tage vor dem Wettkampf nicht nehmen lassen, vor heimischem Publikum aufzutreten. Nach zweistündigem Training am Samstag mit Vereinskollegin Sina von Rotz war klar, dass ein Start mit leicht reduziertem Schwierigkeitsgrade in der neuen Teamaufstellung möglich ist. Die jungen Athletinnen kombinierten Kraft, Konzentration und Reaktion perfekt. Ihre Kür, in welcher sie ausschliesslich rückwärts auf dem Hinterrad fuhren, brachten sie sauber auf die Fahrfläche und gewannen den Wettkampf in ihrer Kategorie. Die vier Luzernerinnen Seraina Hofer, Isabel Jimenez, Chiara Villiger und Karina Keller haben sich mit der Teilnahme der Regionalmeisterschaft in der Kategorie der 4er Frauen an einen weiteren Nerventest gewagt. Zusatztraining und Support von Fachpersonen ausserhalb des Vereins hatten sich ausbezahlt: Erstmals konnte das Team mit 103.63 Punkten die Hundertermarke in dieser Saison knacken.

Die Kunstradfahrer Luzern sind ein kleiner Verein mit 15 aktiven Sportlerinnen und einem kleinen Trainerinnen- und Vorstandsteam. Um den Athletinnen und Athleten eine reichhaltige Mahlzeit anzubieten und die Besucherinnen und Besucher mit Herzhaftem und Süssem bei Laune zu halten, wurde der Geräteraum kurzum zur mobilen Küche umfunktioniert. Dank der Tatkräftigen Unterstützung aller Vereinsmitglieder und deren Eltern, war der Wettkampf ein voller Erfolg. So können sich die Veranstalter nicht erinnern, die Turnhallen Hubelmatt jemals so zahlreich mit lautstarken Fans besetzt erlebt zu haben. Entsprechend rekordverdächtig war die Atmosphäre während des gesamten Tages und insbesondere während den beiden Siegerehrungen am Mittag und am Abend.

pd/su