V.l.: Stephan Zopfi (Sportdozent und Kommunikationschef Spitzen Leichtathletik Luzern), Silvia Betschart (Treuhänderin und Finanzchefin FC Littau), Antonella Bergamin (Coach und Leiterin Karateschule Shukokai), Yolanda Ammann (Gymnastiklehrerin, ehem. Präsidentin BTV Luzern) und Urs W. Studer (ehem. Stadtpräsident Luzern)
Bild: Sportstadt Luzern
1/1 V.l.: Stephan Zopfi (Sportdozent und Kommunikationschef Spitzen Leichtathletik Luzern), Silvia Betschart (Treuhänderin und Finanzchefin FC Littau), Antonella Bergamin (Coach und Leiterin Karateschule Shukokai), Yolanda Ammann (Gymnastiklehrerin, ehem. Präsidentin BTV Luzern) und Urs W. Studer (ehem. Stadtpräsident Luzern) Bild: Sportstadt Luzern
03.07.2019 12:00

Geburt Sportstadt Luzern

An der Versammlung vom 2. Juli 2019 im Clubrestaurant des Luzerner Sportclubs gründeten die Mehrheit der über 40 Sportvereine der Stadt Luzern den gemeinsamen Dachverband «Sportstadt Luzern».

An der Gründungsversammlung wurde der neue Vereinsvorstand mit dem Präsidenten Urs W. Studer, Finanzchefin Silvia Betschart, die Vorstandsmitglieder Jolanda Ammann, Antonella Bergamin und Stephan Zopfi sowie die Revisorinnen und Revisoren gewählt. Der Verein «Sportstadt Luzern» setzt sich ein für die Erhaltung und Förderung von Spitzen-, Breiten-, Senioren- und Jugendsport sowie Sport für Menschen mit Beeinträchtigungen und der dazu notwendigen Sportinfrastruktur in der Stadt Luzern ein. Der Verein führt eine Geschäftsstelle für die Stadtluzerner Sportvereine. Damit unterstützt und stärkt er die Arbeit der Stadtluzerner Sportvereine und verhilft der Sportbewegung in der Stadt Luzern zu mehr Beachtung. «Sportstadt Luzern» wahrt die Interessen seiner Mitglieder und der sporttreibenden Bevölkerung in der Öffentlichkeit und gegenüber Behörden. Er pflegt aktiv die Beziehungen zur Stadt Luzern und unterstützt das Netzwerk zwischen den Sportvereinen. Dem Verein «Sportstadt Luzern» sind bereits Sportvereine mit insgesamt über 11'000 Mitgliedern beigetreten.

Vorbild IG Kultur

Die Vision der Arbeitsgruppe ist es, dass sich Sportstadt Luzern ähnlich etablieren kann wie die IG Kultur. Zentrale Elemente sind u.a. die Beratung der Mitglieder in Belangen der Vereinsführung und Veranstaltungsorganisation, Bewirtschaftung der neuen Homepage und der social media-Plattformen, Unterhalt einer Helfer/-innen-Börse für Anlässe der Mitgliedsvereine, Informationskonzept und dessen Umsetzung zur Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für den Sport, Mitarbeit am Tag der Luzerner Sportvereine, Aufbau eines lokalen Sport-Netzwerkes, enger Kontakt mit KuS der Stadt Luzern, usw. Der Stadtrat beschloss am 12. Juni 2019 eine finanzielle Unterstützung (Stadtratsbeschluss 354) auf der Basis eines Leistungsauftrages bis ins Jahr 2022. Ab 2020 werden auch die Mitglieder von «Sportstadt Luzern» einen finanziellen Beitrag leisten.

Werdegang des Dachverbandes

Seit 11 Jahren existiert eine Gruppe namens «Erfahrungsaustausch der Stadtluzerner Sportvereine» die sog. ERFA-Gruppe. An vier Sitzungen wurden jedes Jahr Anliegen besprochen und eine gemeinsame Roadmap ausgearbeitet. Ende 2016 nahm Stadtpräsident Beat Züsli eine Idee aus einem Workshop der Erfa-Gruppe auf, einen Dachverband für die Stadtluzerner Sportvereine zu gründen. Rosie Bitterli, Chefin Kultur und Sport, nahm die Anregung auf und signalisierte Unterstützung. Kurz darauf wurde aus der ERFA eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Stephan Zopfi gebildet, die sich dem Anliegen annahm. In einem Bericht wurde Ende 2017 aufgezeigt, was ein Dachverband alles leisten könnte. Es folgten etliche Diskussionsrunden in unterschiedlichen Settings deren Resultate Ende 2018 in die Statuten von Sportstadt Luzern einflossen. Zentral ist eine professionell geführte Geschäftsstelle, die ab September 2019 als Anlaufstelle für die Anliegen aller Mitglieder von «Sportstadt Luzern» und als Ansprechpartner für Kultur und Sport der Stadt Luzern fungiert.

pd/sk