SpeedBadminton-/Crossminton-Schweizermeister/-in, v.l.: Stefan Zedi (SBC Luzern), Claudine Boyer (SBC Luzern)
Bild: Speed Badminton Club Luzern
1/1 SpeedBadminton-/Crossminton-Schweizermeister/-in, v.l.: Stefan Zedi (SBC Luzern), Claudine Boyer (SBC Luzern) Bild: Speed Badminton Club Luzern
30.05.2019 10:00

Luzerner räumen an Heim-Schweizermeisterschaft ab

Am 18. Mai 2019 hat die SpeedBadminton-/Crossminton-Schweizermeisterschaft in den Einzelkategorien stattgefunden. Die Spieler/-innen kämpften in der Dreifach-Turnhalle Utenberg in Luzern um die Titel in den Kategorien Herren, Damen und Senioren 40+. Stefan Zedi (SBC Luzern) gewinnt den Schweizermeistertitel bei den Herren, Claudine Boyer (SBC Luzern) sicherte sich den Titel bei den Damen.

Der Speed Badminton Club Luzern organisierte bereits zum 9. Mal das einzige Turnier in der Zentralschweiz. In diesem Jahr wurde das Turnier nicht als Luzern Open sondern als Schweizermeisterschaft der Einzel-Kategorien durchgeführt. Das Turnier in der Leuchtenstadt fand in der Dreifachsporthalle Utenberg statt. Die rund 25 Teilnehmenden kämpften in den Einzel-Kategorien Herren und Damen um den Sieg.

In der Herren-Einzel-Kategorie musst der Titelverteidiger Severin Wirth (Sunspeeder Kreuzlingen) kurzfristig absagen. Somit standen einige Spieler als Titelanwärter auf der Teilnehmerliste. Der Luzerner Stefan Zedi überstand die Gruppenphase problemlos und sicherte sich einen Platz im Halbfinal. Auch der Bündner Remo Bivetti (Grischa Speeders) überstand die Gruppenspiele ohne Satzverlust und zog problemlos ins zweite Halbfinal ein. Emanuel Meier (Rheintal Speeders) traf im Viertel-Final auf den Senior 40+-Spieler Andreas Wolner-Hanssen (Jumping Speeders Basel) und konnte sich dank einem umkämpften 3-Satz-Sieg ebenfalls für das Halbfinal qualifizieren. Überraschungsmann Christian Ehrbar (SBC Gekkos Aarau) schlug im Viertelfinal seinen Vereinskollegen Tim Stoltenberg (SBC Gekkos Aarau) und bekam es im Halbfinal mit Zedi zu tun. Dieses Aufeinandertreffen war zäh, Ehrbar kämpfte und gewann den ersten Satz. Doch Zedi konnte die Partie drehen, gewann den 2. und schliesslich auch den sehr ausgeglichenen 3. Satz für sich (14:16, 16:9, 18:16). Das zweite Halbfinal bestritten Bivetti und Meier. Trotz emotionalem Spiel sicherte sich Meier in 2 Sätzen den Platz im Final (16:12, 17:15). Das Endspiel zwischen Meier und Zedi gab es bereits 2017. Damals mit dem besseren Ende für den Grabser. Die Neuauflage verlief jedoch etwas einseitiger. Meier schien nicht mehr die volle Konzentration halten zu können. Der 1. Satz holte sich Zedi deutlich mit 16:5, im 2. Satz war es etwas ausgeglichener. Doch Zedi nutzen seinen Heimvorteil und holte sich erstmals den Schweizermeistertitel (16:5, 16:10).

Die Titelverteidigerin der Damen-Einzel-Kategorie, Anja Grässli (Rheintal Speeders) erreichte erwartungsgemäss das Halbfinal. Da musste sich die Grabserin jedoch in einer 2-Satz-Niederlage Claudine Boyer (SBC Luzern) geschlagen geben (16:11, 16:13). Die Juniorin Katharina Salghetti Drioli (SBC Gekkos Aarau) zeigt ihre aufstrebende Form und sicherte sich einen Platz im zweiten Halbfinal. Da traf Salghetti auf Dara Ladner (Vereinslos, Zürich), welche seit über 3 Jahren kein SpeedBadminton/Crossminton-Turnier mehr gespielt hatte. Doch die amtierende Vize-Schweizermeisterin im Racketlon liess sich nichts anmerken. Ladner gewann auch das Spiel gegen Salghetti (16:10, 16:13) und stand ohne Satzverlust im Endspiel. Das Finalspiel zwischen Ladner und Boyer war ausgeglichen. Doch der Luzernerin gelang es, Ladners Spiel- und Matchrückstände auszureizen und sich so wertvolle Punkte zu sichern. Boyer gewann das Spiel mit 17:15, 16:11 und sicherte sich den Titel Schweizermeisterin 2019 ohne einen Satzverlust. Dies ist, nach 2017, der zweite Schweizermeistertitel für Boyer.

Die Kategorie Senioren 40+ konnte mangels Teilnehmenden nicht durchgeführt werden. Andreas Wolner-Hanssen (Jumping Speeders Basel) erreichte im Herren-Tableau die Viertelfinals und war bester Senior in diesem Turnier. Damit erhielt er den Schweizermeistertitel 2019 in der Kategorie Senioren 40+.

pd/sk