Zivilschützer beim Aufbau für die Ruder-EM am Rotsee.
Chris Roos
1/4 Zivilschützer beim Aufbau für die Ruder-EM am Rotsee. Chris Roos
Zivilschützer beim Aufbau für die Ruder-EM am Rotsee.
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2/4 Zivilschützer beim Aufbau für die Ruder-EM am Rotsee. Chris Roos
Zivilschützer beim Aufbau für die Ruder-EM am Rotsee.
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3/4 Zivilschützer beim Aufbau für die Ruder-EM am Rotsee. Chris Roos
Zivilschützer beim Aufbau für die Ruder-EM am Rotsee.
Chris Roos
4/4 Zivilschützer beim Aufbau für die Ruder-EM am Rotsee. Chris Roos
30.05.2019 18:00

Zivilschützer bauen für die Ruder-EM

Die Zivilschutzorganisation EMME hat den Rotsee auf die anstehende Ruder-EM vorbereitet. Dazu bauten die Zivilschützer die gesamte Ruderanlage auf und sind während des Wettkampfs zuständig für den Transport der Athletinnen und Athleten.

Diesen Freitag beginnt auf dem Luzerner Rotsee die Ruder-Europameisterschaft. Doch bevorder erste Startschuss für die besten Ruderinnen und Ruderer Europas fallen konnte, musste auf und um den Rotsee alles für den Wettkampf vorbereitet werden. Massgeblich in die Aufbauarbeiten involviert war die Zivilschutzorganisation (ZSO) EMME. Während rund zwei Wochen bauten Pioniere aus verschiedenen Zügen die Ruderanlage auf. Sie errichteten entlang des Ufers Gerüste, Fahnenmasten und Zelte für Zuschauer und Helfer. Der grösste Teil der Arbeit erfolgte auf dem Wasser: Mit Hilfe von Booten wurde auf dem See die schwimmende Startanlage montiert, von wo die Athleten in ihre Ruderboote einsteigen werden. Ebenso beschilderten die Zivilschützer die 2000 Meter lange Wettkampfstrecke mit Tafeln zur Orientierung und befestigten einen 15 Meter langen Werbebanner im Zielbereich. Da sich der Rotsee in einem Naturschutzgebiet befindet, war Umsicht geboten. Die Zivilschützer erfüllten ihren Auftrag mit entsprechender Rücksicht auf Natur und Tierwelt.

Grösserer Aufwand trotz weniger Teilnehmenden

Obwohl bei einer Europameisterschaft weniger Athletinnen und Athleten starten als bei einer üblichen Lucerne Regatta, gab es mehr zu tun. Wegen EM-spezifischer Vorgaben des Weltruderverbands war der Aufbau umfangreicher als sonst. So wurde beispielsweise die Rotseewiese vor dem Ruderzentrum eingezäunt, damit ein geschützter Bereich für die Athletinnen und Athleten entsteht. Das versperrte zwar den Uferweg für die Öffentlichkeit, jedoch wurde für die Besucherinnen und Besucher der Ruder-EM eine knapp 60 Meter lange Gerüstbrücke über diese Zone errichtet. «Damit haben wir sichergestellt, dass dieser Zugang für alle nutzbar ist und auch Rollstuhlfahrer ans Seeufer gelangen können», sagt Daniel Diltz, Stabsoffizier und Einsatzleiter der ZSO EMME. Weiter brauchte es in diesem Jahr eine zweite Zuschauertribüne. Diese wurde von der Partnerorganisation ZSO Pilatus errichtet, welche ebenfalls am Auf- und Abbau der Ruderwelt beteiligt war bzw. ist. Nach der EM bleiben die Anlagen bis zu den Schweizermeisterschaften im Juli bestehen. Danach sind wiederum Pioniere der ZSO EMME und der ZSO Pilatus für den Abbau verantwortlich. Insgesamt sind 48 Zivilschützer der ZSO EMME für den Auf- und Abbau sowie den Taxidienst im Einsatz. Zusammen mit jenen des ZSO Pilatus leisten sie 376 Einsatztage für den Rudersport.

sz/su