Mit dem Spatenstich am 11. April 2019 erfolgte der Baustart für das ambitionierte See-Energie-Projekt beim Sportplatz Seefeld in Horw
Bild: Stefan Kämpfen
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15.04.2019 10:00

Seewasser für Kälte und Wärme

Die ewl energie wasser luzern will die gewaltigen Wärmereserven des Vierwaldstättersees nutzen, um Gebäude zu heizen und lässt deshalb beim Sportplatz Seefeld in Horw ein See-Energie-Netz bauen. Ebenso soll das 95 Mio. Franken teure «Leuchtturmprojekt» für Kühlung im Sommer sorgen.

Fünf Jahre Planung und Vorbereitung benötigte es, bis man endlich zum grossen Moment schreiten konnte: Stephan Marty, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei ewl, liess es sich nicht nehmen, den Spatenstich für das Pionierprojekt See-Energie gleich selbst mit dem Bagger vorzunehmen. Die «Seenergy Luzern AG», eine Tochterfirma von ewl, will mit dem Wasser des Horwer Seebeckens rund 6'800 Haushalte in Horw und Kriens, die noch gar nicht existieren, mit Kälte und Wärme versorgen. Dabei soll eine Wasserpumpe das Seewasser in eine Energiezentrale fördern. Von dort wird durch einen Wärmetauscher die Wärme an ein separates Energienetz übergeben. Das Wasser wird aus einer Seetiefe von 40 Metern abgepumpt und danach bei rund 25 Metern Tiefe wieder ins Becken zurückbefördert. «Die Wassertemperatur des Vierwaldstättersees liegt auf einer Tiefe von 30 bis 40 Metern über das Jahr hinaus konstant bei 4 bis 8 Grad», erläutert Marty den Grund für dieses Vorgehen. «Mit diesem Projekt können wir jährlich bis zu 10'000 Tonnen CO2 einsparen, was ungefähr 400 Mio. Litern Heizöl entspricht.» Das in den See zurückfliessende Wasser sei für das Ökosystem See unbedenklich. Es werden nur gerade 0,333% der von der EAWAG (Seeforschungsanstalt des ETH-Bereichs) als ökologisch unbedenklichen Wassermenge aus dem See für die Wärmenutzung gebraucht, führt Marty weiter aus. Auch Thomas Zemp, Gemeinderat von Horw, begeistert diese Art von Wärmegewinnung: «Seenergy ist ein anspruchsvolles und mutiges Projekt, dass sehr viel fossile Energie ersetzen wird.» Für den Gemeindepräsident Cyrill Wiget ist klar, «dass solche Projekte, was den Ausstieg aus fossiler Energie anbelangt, zukunftsweisend sind» und fügt schmunzelt hinzu, dass Kriens dank dieses Projekts nun einen eigenen Seeanstoss hat. Mit dem Spatenstich am 11. April 2019 erfolgte der offizielle Baubeginn. Im Herbst 2020 soll dann die erste Wärmelieferung erfolgen.

Stefan Kämpfen