Der 4. Luzerner Dialog Sportpolitik stand ganz im Zeichen der Ausbildung von Hilfs-Leiter/-innen im Kinder- und Jugendsport 
Bild: Joe Bossert
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Der 4. Luzerner Dialog Sportpolitik stand ganz im Zeichen der Ausbildung von Hilfs-Leiter/-innen im Kinder- und Jugendsport 
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V.l.: Stefan Schötzau, Leiter Sportamt Kanton Zürich; Regierungsrat Guido Graf; Larissa Müller, Projektverantwortliche 1418coach Kanton Zürich; Caroline Hodel, Teamleiterin Sportförderung Kanton Luzern; Markus Kälin, Leiter Sportförderung Kanton Luzern
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5/5 V.l.: Stefan Schötzau, Leiter Sportamt Kanton Zürich; Regierungsrat Guido Graf; Larissa Müller, Projektverantwortliche 1418coach Kanton Zürich; Caroline Hodel, Teamleiterin Sportförderung Kanton Luzern; Markus Kälin, Leiter Sportförderung Kanton Luzern Bild: Joe Bossert
10.06.2019 10:00

Neues Projekt fördert Leiternachwuchs

Die Sportförderung des Kantons Luzern lanciert das Projekt «1418coach». Dieses bietet 14- bis 18-Jährigen die Möglichkeit, sich zu Hilfs-Leiterinnen oder Hilfs-Leitern im Kinder- und Jugendsport ausbilden zu lassen. Am «Luzerner Dialog Sportpolitik» hat die Sportförderung das Projekt den Vertreterinnen und Vertretern von Luzerner Sportvereinen vorgestellt. Diese begrüssen die Förderung des Leiter-Nachwuchses.  

Der Mangel an Leiterinnen und Leitern ist die grösste Sorge der Luzerner Sportvereine. Davon betroffen sind vor allem Vereine im Bereich Fussball, Turnen und Geräteturnen, Leichtathletik sowie weitere Mannschaftssportarten. Dies zeigt eine aktuelle Erhebung von Caroline Hodel, Mitarbeiterin der Sportförderung des Kantons Luzern. Im Rahmen einer Diplomarbeit wertete sie rund 700 Rückmeldungen von J+S-Leitenden von Luzerner Sportvereinen aus. Ein Fazit: Im Alter zwischen 14 und 18 Jahren treten erfahrungsgemäss überdurchschnittlich viele Jugendliche aus Sportvereinen aus. 87 Prozent der Vereine zeigen darum grosses Interesse am Projekt «1418coach», das Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren eine Hilfs-Leiterausbildung ermöglicht. Denn die Ausbildung zum J+S-Leiter ist erst ab 18 Jahren möglich.  

Verantwortung übertragen

Die Sportförderung des Kantons Luzern führt das Projekt «1418coach» in den kommenden Monaten ein. Am «Luzerner Dialog Sportpolitik» vom 5. Juni 2019 in Willisau stellten die Verantwortlichen das Projekt den Sportvereinen vor. Man schliesse mit dem Projekt eine Lücke in der Förderung des Leiternachwuchses, sagte Regierungsrat Guido Graf, Vorsteher des Gesundheits- und Sozialdepartements. «1418coach ist ideal, um Jugendliche langfristig in den Verein einzubinden. Als Hilfs-Leiter übernehmen sie früh Verantwortung und können Erfahrungen sammeln, die sie in ihrer Persönlichkeit stärken.» Das Projekt «1418coach» helfe den Luzerner Vereinen, Leiternachwuchs zu sichern, so Graf.  

Gotti-/Götti an der Seite

Konkret bietet die Sportförderung des Kantons Luzern ab 2020 zweitägige Kurse für Jugendliche an. Die Absolventen werden anschliessend als Hilfsleiterperson bzw. als «1418coach» offiziell anerkannt. Bestandteil des Projekts sind erfahrene J+S-Leitende – sogenannte Gottis und Göttis – die die Jugendlichen begleiten. Sie unterstützen die J+S-Leitenden in den Trainings, bei Wettkämpfen und in Trainingslagern. Diese Einsätze werden aus dem Swisslos Sportfonds des Kantons Luzern entschädigt.  

Positive Erfahrungen in anderen Kantonen

«1418coach»-Pionier ist der Kanton Zürich, der das Projekt vor vier Jahren einführte. Stefan Schötzau, Leiter des Sportamts Kantons Zürich, berichtete am «Luzerner Dialog Sportpolitik» von positiven Erfahrungen. Die Ausbildung von Jugendlichen zum «1418coach» werde von den Vereinen sehr geschätzt. «1418coach» schaffe gute Voraussetzungen, um in den Vereinen dem Leitermangel entgegenzuwirken und den Leiternachwuchs zu fördern, so sein Fazit. In einer Befragung hätten die meisten «1418coaches» angegeben, sich bei Volljährigkeit zum J+S-Leiter ausbilden zu lassen.

Luzerner Sportvereine begrüssen Einführung von «1418coach»

Am «Luzerner Dialog Sportpolitik» nutzten die Vertreterinnen und Vertreter der Luzerner Sportvereine die Gelegenheit, ihre Bedürfnisse einzubringen. Es zeigte sich, dass die Vereine die Einführung von «1418coach» im Kanton Luzern sehr begrüssen. Es ist Ihnen jedoch ein Anliegen, den administrativen Aufwand auf einem möglichst tiefen Niveau zu halten.  

«Luzerner Dialog Sportpolitik»

Der «Luzerner Dialog Sportpolitik» ist eine jährliche Plattform, die den Austausch zwischen den Akteuren des Luzerner Sports fördert und sportpolitische Themen aufgreift. Eingeladen sind Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden, Institutionen und Behörden, die sich mit Fragen des Sports befassen.

pd/sk