Superfood-Pflanzen auf dem Balkon
Bild: Agentur Rohner
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06.04.2019 14:00

Heimischer Superfood aus eigener „Produktion“

Der Superfood-Trend hält an. Überall werden Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel mit grossartigen Inhaltsstoffen für die Gesundheit beworben. Oft haben diese einen weiten Weg hinter sich und tragen exotische Namen. Dabei gibt es auch in den Schweizer Gärtnereien Pflanzen mit super Eigenschaften. Und das Beste, man kann sie selber anbauen – oft sogar auf dem Balkon.

Bei vielen steht zu Hause auf dem Balkon ein Topf mit Küchenkräutern, manche haben auch Tomaten in der Ecke stehen. Doch da ist noch viel mehr möglich, auch bei wenig Platz. Einheimische Pflanzen sind widerstandsfähig und einfach anzubauen. Wie wäre es zum Beispiel mit Broccoli? Der feine Kreuzblütler wächst schnell, ist robust und macht wenig Arbeit. Mit Jungpflanzen aus der Gärtnerei gelingt der Anbau bestimmt. Es gibt Sommer- und für eher mildere Lagen auch Winter-Broccoli, sodass man ihn fast das ganze Jahr hindurch geniessen kann. Egal ob roh oder gegart, versorgt einen das Gemüse unter anderem mit Kalium und Vitamin C.

Wie wäre es mit ein bisschen Naschobst auf Balkon und Terrasse? Egal ob Erdbeeren, schwarze Johannisbeeren oder ein kleines Bäumchen; das alles lässt sich problemlos auf dem Balkon anpflanzen. Mini-Gehölze, zum Beispiel von Äpfeln, Zwetschgen oder Aprikosen, kann man ebenfalls im Grosstopf ziehen. Um die perfekte Sorte für den gewünschten Standort zu finden, erkundigt man sich am besten beim Fachpersonal in der Gärtnerei der Region.

Warum selber anbauen?

Was könnte besser für die Gesundheit sein, als Lebensmittel, die direkt aus dem Garten oder vom eigenen Balkon kommen? Wenn man Früchte und Gemüse frisch pflückt und verarbeitet, sind sie gesünder als solche aus dem Supermarkt, da sich die enthaltenen Vitamine bei Lagerung oder ungekühltem Transport schnell abbauen. Ausserdem ist der Vitamingehalt dann am höchsten, wenn die Früchte auch wirklich reif sind. Viele pflanzliche Lebensmittel, vor allem jene aus dem Ausland, werden jedoch vor dem optimalen Reifegrad geerntet, um bei der Ankunft in der Schweiz noch "frisch" zu sein. Importierte Früchte und Gemüse sind zudem oft mit Spritzmitteln behandelt, die nicht genau deklariert werden. Bei Pflanzen vom eigenen Balkon dagegen, weiss man genau was man isst.

pd/cs